Gesellschaft

Studie Die Deutschen auf dem Weg zur Minderheit

Ein Gastbeitrag von Dieter Krieger

Auf dem Weg zu einer Minderheit

Über die „Leitmedien“ wird immer wieder gefordert, dass Deutschland eine starke Zuwanderung braucht, um den Geburtenschwund und seine Auswirkungen auf „die Wirtschaft“ auszugleichen. Auch die altbekannte Mär vom vermeintlichen Fachkräftemangel wird ständig als Grund angeführt. Der digitale Wandel wird dabei fast immer übersehen. Knapp die Hälfte aller Arbeitsplätze in Deutschland wird von der Automatisierungswelle betroffen sein.

Deutschland erlebte in den letzten Jahren eine millionenfache Einwanderung aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Afrika. Die Auswirkungen auf viele deutsche Städte widerspiegelt das folgende Schaubild. Eine schleichende Minderheitswerdung der Deutschen im eigenen Land ist unschwer zu erkennen.

https://service.destatis.de/DE/karten/migration_integration_regionen.html#ANT_AIU6

Kinder unter 6 Jahren
mit Migrationshintergrund

-Pforzheim 80%
-Offenbach 80 %
-Frankfurt 75%
-Heilbronn 73 %
-Augsburg 62 %
-München 59 %
-Bremen 58 %
-Stuttgart 57 %
-Duisburg 57 %
-Dortmund 53 %
-Darmstadt 53 %
-Nürnberg 52 %
-Köln 51 %
-Essen 50 %
-Hamburg 49 %
-Hannover 47 %
-Berlin 44 %
Quelle: Statistisches Bundesamt, BA und BAMF
Bevölkerung nach Migrationsstatus regional
Legende zur Karte:
Je dunkler der Farbton, desto höher der Anteil
von Migranten

Ende des Jahres 2017 hatten 39 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Deutschland einen „Migrationshintergrund“. Ein Migrationshintergrund haben Menschen, die im Ausland geboren sind oder mindestens ein Elternteil haben, das nicht aus Deutschland stammt.

Laut den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder haben in vielen Städten und einigen Landkreisen bereits mehr als 50 Prozent der Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt mindestens einen Elternteil mit ausländischem Herkunftsland.

Deutschland erlebte in den letzten Jahren eine millionenfache Armutseinwanderung in die Sozialsysteme. Ein weiterer Zuzug von gering qualifizierten Migranten wird sich als Sprengsatz für die Sozialsysteme erweisen. Dies belegt das folgende Schaubild aus der „Welt“.

Jeder zweite Arbeitslose im westlichen Teil Deutschlands hat einen Migrationshintergrund. In Hessen wurde Ende 2016 der höchste Wert erreicht: 57,7 Prozent.

Offenbach ist „Spitzenreiter“

Die Stadt Offenbach am Main hat zurzeit rund 137.000 Einwohner. Der Migrantenanteil beträgt rund 62 Prozent, also nahezu zwei Drittel. Schon kurz nach der Jahrtausendwende wurden die alteingesessenen Deutschen dort zur Minderheit. Bei den Kindern unter sechs Jahren liegt er bei annähernd 80 Prozent. 159Nationalitäten leben in der Stadt.

Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2017 bei 9,3 Prozent, im hessischen Durchschnitt aber lediglich bei 4,3 Prozent. Der Anteil der erwerbsfähig Leistungsberechtigten lag 2017 bei 28,6 Prozent. Dies ist der Anteil der Erwerbsfähigen, die auf ergänzende Hilfen angewiesen sind.

Auf Platz 2: Pforzheim

Die Stadt Pforzheim am Rande des Schwarzwaldes hat zurzeit 122.000 Einwohner. Der Migrantenanteil beträgt rund 54 Prozent. Bei den Kindern unter sechs Jahren liegt er bei rund 80 Prozent. Bereits 2016 wurden die alteingesessenen deutschen Einwohner zu einer Minderheit.

Auf Platz 3: Heilbronn

Die Stadt Heilbronn hat zurzeit rund 125.000 Einwohner. Der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund beträgt rund 53 Prozent. Knapp 40 Prozent der Migranten ist in Heilbronn geboren. Bei den Kindern unter sechs Jahren liegt der Migrantenanteil bei 73 Prozent.

Die größte Teil der Neubürger in Heilbronn stammt aus der Türkei, gefolgt von Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, Rumänien, aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Polen, Italien und Ungarn.

Auf Platz 4: Frankfurt am Main

Die Stadt hat zurzeit rund 742.000 Einwohner. Frankfurt gehört zu den ersten Städten in Deutschland, in denen die alteingesessenen Deutschen zu einer Minderheit geworden sind. Ende 2015 lag der Anteil der nicht-deutschstämmigen Bevölkerung bei rund 52 Prozent und damit erstmals über der 50-Prozent-Marke, mit steigender Tendenz.

Deren Anteil setzt sich zusammen aus 29 % Ausländern und 23 % Deutschen mit Migrationshintergrund. Bei den Kindern unter sechs Jahren liegt der Anteil bei 73 Prozent.
In der Stadt leben 194 Nationalitäten. Die größte Minderheit sind die Deutschen, gefolgt von Türkischstämmigen, Kroaten, Italienern und Polen. Über 60 Prozent der Ausländer sind EU-Bürger. Ausreisepflichtig oder ohne Aufenthaltsrecht sind rund 3,5 Prozent. Besonders stark gestiegen ist im ersten Halbjahr 2017 die Zahl der Zuzügler aus Rumänien, Indien, Afghanistan und Kroatien.

Die Stadt Frankfurt ist bereits seit langer Zeit die Hauptstadt des Verbrechens in Deutschland, noch vor Berlin. Messerstechereien unter rivalisierten Banden sind an der Tagesordnung. Die Behörden versuchen verzweifelt, der Lage Herr zu werden. So waren am 13. September 2018 im Rahmen einer großen Razzia im Bahnhofsviertel rund 500 Polizisten gegen Drogen- und organisierte Kriminalität vorgegangen. Die Beamten sperrten mehrere Straßen in der Nähe des Hauptbahnhofs ab und kontrollierten vor allem Lokale und Bordelle. Auch Steuerfahnder und Lebensmittelkontrolleure der Stadt waren im Einsatz.

Die Folgen der Masseneinwanderung

Offenbach, Frankfurt, Heilbronn und Pforzheim sind einige von vielen ehemals deutschen Großstädten, in denen „die, die schon länger hier leben“, zu einer Minderheit geworden sind oder in naher Zukunft werden. Dazu gehören auch Städte wie Köln, Duisburg, Hamburg, Essen. Gelsenkirchen, Nürnberg, München, Bremen, Düsseldorf und viele andere.

Ohne den offensichtlich geplanten massenhaften Zuzug von unqualifizierten, kulturfremden Migranten gäbe es einen Großteil der nachfolgend beschriebenen Probleme in diesem Land überhaupt nicht. In deutschen Großstädten herrscht regelrechte Wohnungsnot: Das Angebot ist knapp, die Mieten steigen. Aber auch außerhalb von Ballungsräumen sinkt das Angebot an bezahlbaren Wohnungen.

Über acht Millionen Menschen sind in Deutschland auf soziale Mindestsicherungsleistungen angewiesen, darunter auch viele, die einer schlecht bezahlten Beschäftigung nachgehen. Es handelt sich vorwiegend um Einwanderer. Deren Unterhalt wird hauptsächlich durch die Leistungsträger der Gesellschaft finanziert.

Die Leistungsträger der Gesellschaft, kaum mehr als 15 Millionen von rund 43 Millionen Beschäftigten, sind immer weniger geneigt, den maroden Sozialstaat zu finanzieren. Jedes Jahr wandern über hunderttausend von ihnen aus.

In den letzten Jahren hat sich eine dramatische Entwicklung vollzogen. Das fünfte Jahr in Folge sind die Gesundheitsausgaben stärker gestiegen als das Bruttoinlandsprodukt.

Die Kosten der „Willkommenskultur“ belaufen sich nach Berechnungen des Kieler Institut für Weltwirtschaft auf bis zu 55 Milliarden pro Jahr.

Unqualifizierte Einwanderer werden auch in Zukunft für die Solidargemeinschaft keinen substanziellen Beitrag leisten, ganz im Gegenteil. Es ist absehbar, dass durch eine anhaltende Einwanderung in die Sozialsysteme ein totaler Kollaps derselben immer näher rückt. Das Ifo-Institut hat bereits im März 2016 auf die Grenzen des Machbaren hingewiesen.

Gesellschaftliche Verwerfungen nehmen schon seit Jahren immer mehr zu. In vielen Städten ist bereits eine weitgehend muslimische Unterschicht entstanden. Parallelgesellschaften mit Radikalisierungstendenzen haben sich entwickelt. Kriminelle, orientalische Clans treiben ihr Unwesen in den großen Städten, wie die ARD-Dokumentation Die Clans - Arabische Großfamilien in Deutschland zeigt. Jeder dritte Insasse in deutschen Gefängnissen ist Ausländer, mehr als jeder zweite hat einen Migrationshintergrund.

Nun soll der von den Vereinten Nationen propagierte globale Migrationspakt „neue Perspektiven für legale Einwanderung eröffnen“. Nach seiner formalen Unterzeichnung am 11. Dezember 2018 in Marrakesch wird der angeblich nicht verbindliche Pakt schnell zu geltendem Völkerrecht umdeklariert werden. Der Widerstand dagegen nimmt zu.

Das historisch einzigartige Experiment geht also ungehindert weiter. Die vielen „Verwerfungen“, die das Experiment mit sich bringt, werden immer offensichtlicher.

Ihre gemeinsame Migrationsagenda verfolgen die Strippenzieher im Hintergrund aus unterschiedlichen Motiven. Die einen haben geostrategische Motive, andere kämpfen für die globale Herrschaft des Marktes, die Eurokraten möchten durch Migration die Nationalstaaten auflösen, um einen europäischen Superstaat errichten zu können, während die Multikulturalisten ihre bunten Träume von Vielfalt und „no border, no nation“ in die Tat umsetzen möchten.

Den Deutschen scheint es allmählich zu dämmern, dass an ihnen ein Experiment durchgeführt wird.
Sehr treffend bemerkte Peter Scholl-Latour: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta.“ Eine Massenrückführung aller illegalen Einwanderer und eine dauerhafte, lückenlose Sicherung der deutschen Außengrenzen sind daher das Gebot der Stunde.

Autor: Dieter Krieger

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