So geht politisch Korrekt

Ganz eindrucksvoll zeigt uns die Augsburger Allgemeine heute, wie Political Correctness in Deutschland funktioniert. Sie macht ganz schnell aus einem gewalttätigem Somalier einen „Mann“ aus Schongau. Wie am 30.06.18 in dieser Zeitung zu lesen war, griff ein aus Somalia stammender und stark alkoholisierter Mann mehrere Schülerinnen an einem Infostand an und warf Kuchen auf den Boden. Er wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen, nachdem er in Geschäften und Lokalen weiter pöbelte. Er wird wegen Körperverletzung, sexueller Belästigung und anderer Delikte angezeigt.

Doch heute, als ich diesen Artikel noch einmal im Internet aufrief, viel mir doch ein kleiner aber feiner Unterschied auf. Aus dem Somalier ist wie durch Zauberhand der berüchtigte „Mann“ geworden. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Die Trickserei mit der Wahrheit

Heute sieht der Artikel doch ein wenig anders aus. Heute lesen wir: „Alkohol war mit die Ursache, dass am Freitagnachmittag ein 33-Jähriger aus Schongau in der Weilheimer Innenstadt ausgetickt ist.“ Woran könnte es liegen? Hat die Polizei erst den falschen verhaftet und sich in Hautfarbe, Dialekt und Herkunft geirrt? Kann ja mal passieren. Oder sind die Gründe für die plötzliche Verwandlung des Somaliers in einen Schongauer ganz anderer Natur? Möglicherweise liegt es daran, dass gerade der Parteitag der AfD in Augsburg war und die Presse  nicht möchte das die Wahrheit die Bevölkerung verunsichert. Es könnte ja auf rassistische Art und Weise der CSU ein paar Stimmen kosten und man besann sich schnell auf den Pressekodex. Vielleicht haben sich auch ein paar „gute Menschen“ über den Rassismus der Augsburger Allgemeine beschwert. Nichts genaues weiß man nicht. Wenn Sie den Artikel lesen möchten, hier ist der Link: Augsburger Allgemeine .

Lügenpresse ist so ein böses Wort, wenn man den Systemmedien glauben schenken soll.  Wählen wir stattdessen ein anderes. Wie währe es mit Verschweige-Kartell oder Medien für alternierende Wahrheiten. Die grausame Wahrheit wird nicht dadurch besser, dass man sie verschweigt.

Lutz Kirschner geb. 1964, gelernter Maurer, Industriemeister, Fotograf, stud. Staatswissenschaftler und Autodidakt. Für ihn sind die Grenzen des Machbaren fließend. "Manchmal muss man über seine Grenzen gehen, um das Machbare zu erreichen". Arbeitete u. a. als Berufssoldat, Lokalpolitiker, Fernfahrer, Kameramann, Cutter und Ghostwriter zur Zeit Blogger. Und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.