Politik (D)

Jobwunder bei Flüchtlingen ist nur Augenwischerei

Hartz IV

Jobwunder bei Flüchtlingen nur Augenwischerei

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt läuft besser als erwartet, sagte BDA-Präsident Kramer vor wenigen Tagen. Mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ habe Merkel recht behalten. Seinen Aussagen zufolge haben bis zu 400.000 seit 2015 einen Ausbildungs.- oder Arbeitsplatz gefunden. Betrachten wir die Medaille aber von der anderen Seite, zeichnet die Aussage des Herrn Kramer doch ein gegensätzliches Bild.

Zwei von drei Flüchtlingen leben von Hartz IV

Annähernd zwei Drittel (63,7 Prozent) der Flüchtlinge aus den Herkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien)
erhalten Hartz-IV-Leistungen, berichtet BILD. Nach einer Statistik des Bundesamtes für Arbeit kommen Flüchtlinge überwiegend für Beschäftigungen in der Logistik, in der Reinigung, als Küchenhelfer und im Verkauf  infrage. Da die „Schutzsuchenden“ ihre Heimatländer häufig ohne Berufsausbildung bzw. ohne nachweisende Ausbildungszertifikate verlassen, kommen sie für andere Tätigkeiten kaum in Betracht.

Sprachbarriere ist nächstes Problem

Die meisten Flüchtlinge kommen aus dem Arabischsprachigen Raum und können weder die lateinischen Buchstaben, noch die deutsche Sprache. Von einem Großteil der Flüchtlinge wird das Erlernen unserer Sprache als Zeitverschwendung betrachtet. Angebotene Sprachkurse werden erst gar nicht besucht oder nach kurzer Zeit abgebrochen. Bisher investierte der Bund etwa 400 Millionen Euro in Sprachkurse, von denen nach Angaben des Bundesrechnungshofs ein Großteil einfach verpufft sei.

Dabei kann man es drehen und wenden, wie man will. Das von Medien und Politik proklamierte Jobwunder bei den Flüchtlingen ist nicht existent. 63,7 Prozent aller Flüchtlinge leben von Hartz-IV und der Grund dafür ist deren mangelnde Ausbildung und fehlende Sprachkenntnisse. Damit dürfte die Mär, dass viele Flüchtlinge Hoch qualifiziert seien, wie eine Seifenblase zerplatzen.

 

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