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Gerhard Schröder warnt die SPD etwas zu spät vor Linksruck

Gerhard Schröder warnt die SPD etwas zu spät vor Linksruck

Gerhard Schröder (SPD), der ehemalige Bundeskanzler und heutige Lobbyist scheint mit seinen Einlassungen zum derzeitigen Kurs der SPD nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit zu sein. Auf WEB.DE können wir lesen:

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat seine Partei vor einem Linksruck gewarnt und dazu aufgerufen, einen Mitte-Kurs beizubehalten.

Angesichts der schlechten Umfrageergebnisse und der momentanen Chancenlosigkeit der SPD den Bundeskanzler bei der nächsten Wahl zu stellen, sah sich Schröder offenbar gezwungen eine Diskussion anzustoßen, die viel zu spät kommt.

Der Zug ist abgefahren

Schröder war in den vergangenen Jahren zu sehr mit dem Lockruf des Geldes beschäftigt, als dass er sich in seine Partei noch einbringen könnte. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Herr Schröder nicht mitbekam, wie sehr sich die SPD schon unter der Führung Gabriels seit 2015 von der Mitte entfernt hat. Wenn Parteiführer der SPD, Teile der eigenen Bevölkerung als Pack bezeichnen und ohne Skrupel die Positionen der Grünen übernehmen, dann beweist diese Partei ihre eigene Unfähigkeit, die Mitte der Gesellschaft noch angemessen wahrzunehmen.

Martin Schulz versetzte mit seinem ignoranten Kurs der SPD den Todesstoß und Andrea Nahles führt ihn konsequent weiter. Die Geschichte der Partei ist seit Jahren eine Geschichte der Fehlbesetzungen. Solange die SPD nicht ihr gesamtes Führungspersonal auswechselt und Politiker mit Realitätssinn einsetzt, wird sich am Zustand selbiger kaum etwas ändern.

Auf dem linken Auge blind

Ein weiteres Problem der SPD ist die unübersehbare Nähe zum Linksextremismus. Es fehlt schlicht an der notwendigen Abgrenzung dazu. Die offensichtliche Förderung der linksextremen Antifa-Szene mit finanziellen Mitteln und Bereitstellung logistischer Unterstützung zeichnen ein eindeutiges Bild. Auch der jüngste Antrag der Jusos, die SPD soll das mögliche Verbot des linksradikalen Verein Rote Hilfe e. V. verhindern, spricht eine klare Sprache.

 

Der Linksruck ist schon lange vollzogen

Schon Jahre bevor Schröder den Linkskurs seiner SPD endlich mitbekommen hat, bog sie so scharf ab, dass sie sich schon längst am linken Fahrbahnrand wiederfindet. So kreist sie unaufhörlich in ihrer selbst angelegten Fahrspur und kann nur noch mit schwerem Gerät aus ihr befreit werden. Die SPD hat das Volk aus den Augen verloren und wäre besser beraten sich nicht mehr als Volkspartei zu bezeichnen.

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