Der Tod des jungen Mädchens Susanna hat ganz Deutschland erschüttert. Sie wurde durch einen abgelehnten irakischen  Asylbewerber ermordet und verscharrt. Angesichts dieser grausamen Tat, versuchte Thomas Seitz (AfD) im deutschen Bundestag eine gemeinsame Gedenkminute zum Andenken  an das ermordete Mädchen abzuhalten. Diese wurde jedoch auf beschämende Art und Weise durch Claudia Roth (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) unterbrochen und Thomas Seitz des Rednerpultes verwiesen.

Beifall durch die Abgeordneten

Durch lauten Beifall bezeugten die Abgeordneten der Altparteien ihre Zufriedenheit mit der unwürdigen Reaktion Claudia Roth’s. Sie benahmen sich dabei allerdings nicht wie Volksvertreter, sondern nur wie eine Bande von kleinen Duracell-Klatschhäschen. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Wie kann sich die AfD auch erdreisten Empathie und Mitgefühl zu zeigen? Es sind ja schließlich die bösen Rechtsextremen Nazis, die nur Hass und Hetze im Land verbreiten wollen.

Die Geschäftsordnung als Ausrede

In den sozialen Medien und hauptsächlich auf der Facebook-Seite von Claudia Roth löste ihre Aktion einen regelrechten Shitstorm gegen sie aus. Viele Tausend User bescheinigten ihr ein hohes Maß an Empathielosigkeit und menschenunwürdiges Verhalten.  Anstatt Stellung zu ihrem Verhalten zu beziehen, wies Claudia Roth in den Kommentaren lediglich darauf hin das eine spontane Gedenkminute gegen die Geschäftsordnung des Bundestages sei.

Bei toten Flüchtlingen geht es im Parlament anders zu.

Wie durchschaubar das Handeln der „aufrechten“ Politiker ist, beweist die Tatsache das es möglich war eine Gedenkminute im Bundestag abzuhalten, für Flüchtlinge die im April 2015 im Mittelmeer ums Leben kamen. Höchstselbst Claudia Roth rief im April 2015 dazu auf der toten Flüchtlinge zu gedenken. Bereitwillig standen alle Abgeordneten auf und gedachten der toten Flüchtlinge. Natürlich ist ein solcher Akt der Anteilnahme richtig und zu begrüßen. Jeder Tote ist ein Toter zu viel, doch darf die Politik nie den Fehler begehen in gute und schlechte Tote zu unterteilen, nur weil die „falsche“ Partei öffentlich um Opfer trauert. Wegen dieser falsch verstandenen Political Correctness muss sich Claudia Roth einfach die Frage gefallen lassen: Sind deutsche Todesopfer von Flüchtlingsgewalt weniger Wert als tote Flüchtlinge?

 

Lutz Kirschner geb. 1964, gelernter Maurer, Industriemeister, Fotograf, stud. Staatswissenschaftler und Autodidakt. Für ihn sind die Grenzen des Machbaren fließend. "Manchmal muss man über seine Grenzen gehen, um das Machbare zu erreichen". Arbeitete u. a. als Berufssoldat, Lokalpolitiker, Fernfahrer, Kameramann, Cutter und Ghostwriter zur Zeit Blogger. Und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.